In der Zähnteschür, wie der Name sagt, wurden die Heu – und Fruchtzehnten eingelagert, die teils der Obrigkeit, teils dem in Bettlach seit dem hohen Mittelalter begüterten St. Ursenstift in Solothurn zu entrichten waren. Die zwei Kreuze auf dem First dürften auf letzteres hinweisen.

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Das Haus stammt in seinen Grundmauern wohl aus dem 17. Jahrhundert. Es wurde mehrmals durch Witterung und Brand beschädigt. In den letzten 140 Jahren diente es als Stall, Scheune, Wagenschopf und Wohnstock; während längerer Zeit war darin auch eine Schmiede eingerichtet. Im "Inventar der erhaltenswerten Objekte des Kantons" ist die Zähnteschür aufgeführt. Seit 1941 steht sie unter Schutz.

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